Fenster und Türen werden täglich benutzt – und brauchen deshalb ab und zu etwas Pflege. Gerade vor dem Winter lohnt sich ein kurzer Check: Ein gut eingestelltes Fenster schließt dicht, lässt keine kalte Luft herein und hält viele Jahre länger.
Typische Probleme – und was dahintersteckt
- Das Fenster schleift oder hängt: Der Flügel hat sich gesenkt, die Bänder müssen nachgestellt werden.
- Es zieht trotz geschlossenem Fenster: Der Anpressdruck ist zu gering oder die Dichtung ist spröde.
- Der Griff geht schwer: Beschläge sind verschmutzt oder trocken.
- Kondenswasser an der Scheibe: Oft ein Lüftungsthema – bei Feuchtigkeit zwischen den Scheiben ist dagegen das Isolierglas defekt.
Die 5-Minuten-Pflege, die Sie selbst machen können
- Dichtungen reinigen mit einem feuchten Tuch und anschließend mit Dichtungspflege (z. B. Silikon- oder Glycerinstift) behandeln.
- Beschläge ölen: Ein Tropfen säurefreies Öl auf die beweglichen Teile, dann den Griff mehrmals bewegen.
- Entwässerungsöffnungen unten im Rahmen von Schmutz und Laub befreien.
- Rahmen reinigen mit mildem Reiniger – keine Scheuermittel.
- Funktion prüfen: Öffnen, kippen, schließen – läuft alles leicht?
Wann der Fachmann ran sollte
Das Nachstellen von Bändern und Schließzapfen, der Austausch von Dichtungen oder defekten Beschlägen gehört in erfahrene Hände. Falsch eingestellte Beschläge können sonst schnell beschädigt werden. Wir justieren Fenster und Türen, tauschen Dichtungen und reparieren Beschläge – oft ist das in kurzer Zeit erledigt.
Reparieren oder austauschen?
Sind Rahmen verzogen, Isolierglas mehrfach defekt oder die Fenster sehr alt, ist ein Austausch meist sinnvoller als eine Reparatur. Mehr dazu lesen Sie in unserem Beitrag Fenster austauschen – Ablauf und Kosten.
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